Brustverkleinerung – Mammareduktionsplastik
Bruststraffung- Mammaremodellierungsplastik
Brustveränderung – Mastopexie

Mit einer Bruststraffung/Brustverkleinerung, die auch mit einem Brustimplantat kombiniert werden kann, erhalten Sie festere und jugendlichere Brüste, die Ihre Körperproportionen sehr zum Positiven verändern. Bei sehr großen Brüsten verschwinden meistens auch die lästigen Rückenschmerzen.

Diese Operationen können prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden. Als wichtige Voraussetzung gilt jedoch, dass Ihr Körperwachstum abgeschlossen und Ihre Brüste voll entwickelt sind.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Mit einer Brustverkleinerung/-straffung werden Größe und Form Ihrer Brüste dauerhaft verändert. Dennoch können sich im Laufe der Jahre Gewichtsveränderungen, Schwangerschaft oder der natürliche Alterungsprozess auf die Form Ihrer Brüste auswirken.

Anästhesieformen und Klinikaufenthalt

Der Eingriff wird meist in Vollnarkose (auf Wunsch auch in örtlicher Betäubung) unter stationären Bedingungen, gelegentlich auch ambulant durchgeführt. Bei Vorerkrankungen oder einem weit entfernten Wohnort ist eine stationäre Aufnahme zu empfehlen.

Wie bereite ich mich auf die Operation vor?

Je nach Lebensalter und familiärer Vorbelastung ist vor der Operation eine Brustdiagnostik notwendig (Brustsonographie, Mammographie).

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel (wie z. B. Aspirin) verzichten und Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken.

Durch Hautpflege mit Cremes, Massagen und kaltes Abduschen können Sie vor der Operation die Durchblutung verbessern und die Elastizität günstig beeinflussen.

Wie verläuft die Operation?

Die Schnittführung verläuft rund um den Warzenhof und von dessen unteren Rand zur unteren Brustfalte.

Bei der Operation wird nach dem Entfernen des überschüssigen Gewebes der verbleibende Drüsenkörper neu geformt und schichtweise unter Spannung genäht.

Der Drüsenkörper wird in angehobener Stellung am Muskel befestigt. Die Wunde wird mit feinsten Nähten mehrschichtig verschlossen. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluss von Wundflüssigkeit. Unmittelbar nach der Operation wird ein steriler Verband und ein festsitzender Stütz-BH angelegt.

Was passiert nach der Operation?

Die Schmerzen an den Tagen nach der Operation können wir mit Schmerzmitteln gänzlich ausschalten. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüssen kommen, die sich jedoch binnen 14 Tagen wieder zurückbilden. Die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff für einigen Wochen oder Monate beeinträchtigt sein. Eine Nachblutung, Wundheilungsstörung, Entzündung, Thrombose und Embolie treten selten auf.

Welche Risiken sind zu beachten?

Leiden Sie unter Allergien (gegen Medikamente oder Pflaster) oder an anderen Erkrankungen sollten Sie uns das auf jeden Fall vor der Operation mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen „blauen Flecken“ oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung ausgeschlossen werden. Um das Thromboserisiko zu mindern, bitten wir um Absetzen der Anti-Baby-Pille 4 Wochen vor der OP.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Bereits wenige Tage nach der Operation ist Ihre normale Befindlichkeit wieder hergestellt.

Die Drainagen werden nach 24-48 Stunden entfernt, die Fäden lösen sich nach ca. 3 Wochen auf. Die minimalen Verbände können bereits nach 7 Tagen entfernt werden. Wir raten für 4-6 Wochen die sportliche Betätigung zu meiden und von einer schweren körperlichen Arbeit abzusehen. Das Tragen eines speziellen Stütz-BH ist für insgesamt 6 Wochen erforderlich.

 

Mitglied in den Fachverbänden:

International Society of Aesthetic Plastic Surgery
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

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