Facelifting – Rhytidektomie
Straffung der Gesichtszüge
Verjüngung im Gesichtsbereich

Der natürliche Alterungsprozess führt im Gesicht und am Hals zur Ausbildung von Falten und erschlafften Wangen, die für das Aussehen nicht von Vorteil sind.

Die Hautelastizität geht verloren und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft.

Mit einem Facelifting werden Sie jünger und strahlender wirken und Sie werden sich wahrscheinlich auch jünger fühlen. Ob und in welchem Alter Sie ein Facelifting durchführen lassen, hängt alleine von Ihrem persönlichen Gefühl ab.

Welche Ergebnisse können erzielt werden?

Mit einem Facelifting wird die Haut und das Subcutangewebe –SMÄS- gestrafft und Ihr Aussehen verbessert. Der Alterungsprozess der Haut lässt sich jedoch auch durch ein Lifting nicht aufhalten, doch können die Alterserscheinungen um ca. 10 Jahre zurückversetzt werden. Mein Ziel ist ein natürliches erholtes Aussehen zu erreichen.

Um Ihre natürliche Mimik zu erhalten, werden Ihnen auch nach dem Eingriff einige Fältchen bleiben. Würden rigoros alle Falten geglättet, erhielten Sie ein maskenhaftes Aussehen. Hier sind das Können und die Erfahrung des plastischen Chirurgen ganz entscheidend für den Erfolg der Operation. Meistens werden während einer Lifting-OP auch kleinere adjuvante Eingriffe vorgenommen, um das Gesamt-Ergebnis zu optimieren – wie z. B. Eigenfetttransfer zum Aufbau der Jochbeine und der Wangen sowie ggf. Auffüllung der tiefen Wangenfalten.

Anästhesieformen

Der Eingriff wird unter stationären Bedingungen durchgeführt, in Ausnahmefällen auch ambulant. In Vollnarkose haben Sie als Patient und auch ich als Plastische Chirurgin die notwendige Ruhe für die 3 bis 4 Stunden dauernde „Feinarbeit“. Begrenzte kleine Eingriffe, wie etwa ein Mini-Lifting können auch ambulant in örtlicher Betäubung und mit Sedierung erfolgen.

Wie bereite ich mich auf die Operation vor?

Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel (wie z. B. Aspirin) und das Rauchen sowie auf Alkohol verzichten.

Wenn Sie Ihr Haar sehr kurz tragen, wäre es von Vorteil, wenn Sie es zunächst etwas wachsen lassen würden, um die anfänglich sichtbaren Operationsnarben kaschieren zu können.

Wie verläuft die Operation?

Je nachdem welche Gesichtsregion angehoben und gestrafft werden soll wird unterschieden zwischen Schläfen-, Wangen-, Halslifting oder Midface-Lifting.

In Narkose erfolgt die Schnittführung so, wie Sie es zuvor mit mir besprochen haben. Es ist übrigens nicht erforderlich, dass die Haare vor dem Eingriff rasiert werden. Der normale Schnittverlauf reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr vorbei und endet hinter den Ohren im Nacken. Die Haut wird entlang der Schnittführung vom darunterliegenden Gewebe gelöst und das unter der Haut gelegene Bindegewebe, die erschlaffte Muskulatur sowie abgesunkene Fettpölsterchen werden gestrafft. Feine Fäden fixieren das abgesunkene Bindegewebe sowie die Muskulatur an ihrem ursprünglichen Platz. Die Vertiefungen im Gesichtsbereich (Nasolabialfalten) und die Wangen werden oft mit Eigenfett aufgepolstert. Die verbliebenen Fältchen können noch mit Peeling geglättet werden. Nach dem Verschließen der Wundränder mit intracutanen Nähten erhalten Sie gelegentlich zwei Drainagen und einen Kopfverband für ca. 24 Stunden. Insgesamt dauert die OP ca. 3 bis 5 Stunden. Bei einem MACS-Lifting wird die Muskelhaut der Gesichtsmuskulatur von einem kurzen Schnitt aus mit drei Fadenschlingen an der festen Jochbein- und Schläfenstruktur verankert. Die Erholungszeit ist hier kürzer als bei einem herkömmlichen Facelifting.




Was passiert nach der Operation?


Nach der Operation wird Ihre Haut spannen und geschwollen sein. Auch Blutergüsse im Bereich der Wangen und unter dem Kinn sowie ein leichtes Taubheitsgefühl im Gesichtsbereich sind völlig normal. Sie haben in der Regel keine Schmerzen. Die anfänglichen Schwellungen bilden sich nach 8-10 Tagen zurück. Die Restschwellung hält für ca. 2-3 Wochen an. Die berufstätigen Patienten können nach 14 Tagen mit Ihrer Tätigkeit wieder anfangen. Die Selbständigen unter den Berufstätigen fangen in der Regel schon nach einer Woche mit Ihrer Arbeit wieder an. Falls der Hals auch gestrafft wurde, ist das Tragen von einem Kompressionsverband für eine Woche erforderlich.

Welche Risiken sind zu beachten?

Leiden Sie unter Allergien (Medikamente oder Pflegemittel) oder anderen Erkrankungen sollten Sie uns dieses auf jeden Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen „blauen Flecken“ oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine Laboruntersuchung ausgeschlossen werden.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Bereits wenige Tage nach der Operation ist Ihre normale Befindlichkeit wieder hergestellt.

Der Verband und die Drainagen werden meist nach 1-2 Tagen abgenommen und die Fäden können in der Regel nach 10 bis 14 Tagen entfernt werden.

Die Zeitdauer bis zur völligen Regeneration kann je nach individueller Veranlagung der Patienten unterschiedlich ausfallen. Nach der Operation sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage Ruhe gönnen. Direktes Sonnenlicht sollten Sie für die Dauer von 4 Wochen konsequent meiden. Danach ist das Auftragen eines Sonnenschutzes mit hohem Lichtschutzfaktor auf den Narbenbereich für einige Wochen empfehlenswert. Ihre sportlichen Aktivitäten können Sie nach 4 Wochen meistens wieder in vollem Umfang aufnehmen.

 

Mitglied in den Fachverbänden:

International Society of Aesthetic Plastic Surgery
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

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