Ohrmuschelkorrektur
Ohranlegeplastik
Ohrläppchenplastik

Die häufigste Missbildung der Ohrmuscheln sind die abstehenden Ohren.

Ich führe die operative Korrektur bei Erwachsenen vorwiegend ambulant in örtlicher Betäubung durch. Bei Kindern ist eine Vollnarkose vorzuziehen.

Der Hautschnitt erfolgt auf der Rückseite der Ohrmuschel. Nach Abheben der Haut wird die knorpelige Ohrmuschel durch Ritzen der vorderen Knorpelfläche neu geformt. Gelegentlich muss etwas Knorpel an der Basis der Ohrmuschel entfernt werden. Der Knorpellappen wird auf der Knochenhaut hinter dem Ohr mit bleibenden Fäden befestigt und der Schnitt mit feinstem auflösbaren Nahtmaterial wieder verschlossen.

Die formenden Haltenähte werden nach zwei Wochen endgültig entfernt.

Nach der Operation wird für einen Tag ein Kopfverband angelegt.

Danach muss für 14 Tage ein Stirnband über den Ohren getragen werden. In den ersten drei Monaten nach der OP ist auf Sonnenschutz zu achten sowie im Winter auf einen Kälteschutz. Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Bedingt durch das Tragen von Ohrringen sind die Veränderungen der Ohrläppchen heutzutage nicht selten. Meistens handelt es sich um ein zu großes Ohrloch oder um ein durchgerissenes Ohrläppchen. Mittels einer Ohrläppchennaht unter Einfügen einer sog. Z-Plastik zur Verstärkung des Gewebes kann diese Veränderung behoben werden.

Da die Ohrläppchen mit zunehmendem Alter auch zunehmend größer werden, wächst auch die Anzahl der Patienten/-innen welche eine Ohrläppchenverkleinerung in Erwägung ziehen.

Durch einen kleinen chirurgischen Eingriff in örtlicher Betäubung kann diese störende Erscheinung behoben werden.

 

Mitglied in den Fachverbänden:

International Society of Aesthetic Plastic Surgery
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

Zum Seitenanfang