mittels Absaugung und Curretage
Operative Schweißdrüsenentfernung

Bei Personen, die unter übermäßigem Schwitzen unter den Armen leiden, bieten sich verschiedene Behandlungen an. Dazu gehören entweder eine Botoxbehandlung oder eine Fettabsaugung und Schweißdrüsencurretage oder eine operative Exstirpation der Schweißdrüsen.

Durch das Botulinumtoxin werden die Schweißdrüsen an Produktion von Schweiß für drei bis sechs Monaten gehindert. Man muss die Achselhöhle mit kleinen Dosen vom Botulinum großflächig unterspritzen, die Behandlung ist nicht schmerzhaft und dauert einige Minuten. Eine erneute Behandlung ist nach ca. sechs Monaten erforderlich.

Alternativ wird in örtlicher Betäubung und Analgosedierung (Dämmerschlaf) eine Liposuction mit einer feinen Kanüle in der Achselhöhle durchgeführt. Im Anschluss werden die Schweißdrüsen, welche mit der tiefen Haut fest verbunden sind, mit einer Kürrette abgeschabt und gleichzeitig abgesaugt.

Es verbleiben kleine (etwa 4 bis 5 mm große ) Einstichstellen. Bei dieser Methode ist es nicht möglich, alle Schweißdrüsen zu entfernen. Deshalb kann zwar das übermäßige Schwitzen verringert werden, jedoch keine absolute Achseltrockenheit garantiert werden.

Bei einer Schweißdrüsenentfernung durch Schnitt unter Lupenbrillenkontrolle ist es möglich, die Schweißdrüsen so sorgfältig zu entfernen, dass das Schwitzen im operierten Bereich nicht mehr möglich ist. Der Schnitt ist ca. 7 - 8 cm lang. Der Verband muss für eine Wochen getragen werden. Die Fäden werden nach 14 Tagen entfernt. Von einer sportlichen Tätigkeit ist für vier bis sechs Wochen abzusehen.

Trotz Antibiotika ist in seltenen Fällen eine lokalisierte Entzündung möglich, welche dann unter Salbenbehandlung wieder abklingt.

 

Mitglied in den Fachverbänden:

International Society of Aesthetic Plastic Surgery
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

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